Industrielle Radialventilatoren von Ferrari
Wir haben den italienischen Hersteller von industriellen Radialventilatoren Ferrari neu in unser E-Shop-Sortiment aufgenommen. Die industriellen Radialventilatoren von Ferrari finden vor allem in der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und der petrochemischen Industrie Anwendung. Darüber hinaus werden sie beispielsweise in Holztrocknungsanlagen, Zementwerken, Verbrennungsanlagen, Glasfabriken, Gießereien, Lackierereien und nicht zuletzt auch bei Herstellern von Filtertechnik eingesetzt.
Die industriellen Radialventilatoren von Ferrari zeichnen sich durch hohe Qualität, vielfältige Einsatzmöglichkeiten und einen günstigen Preis aus.
Das Produktionsprogramm von Ferrari lässt sich in zwei Grundbereiche unterteilen, nämlich Radialventilatoren und Axialventilatoren. Die von Ferrari hergestellten Radialventilatoren sind in Direkt-, Kupplungs- oder Riemenausführung erhältlich. Ventilatoren in Riemenausführung sind außerdem in einseitiger oder beidseitiger Saugausführung erhältlich.
Die Luftdurchsätze der industriellen Radialventilatoren in Direkt- oder Kupplungsausführung erreichen bis zu 300.000 m³/h. Bei Ventilatoren in Riemenausführung sind es bis zu 400.000 m³/h. Der nutzbare statische Druck erreicht bis zu 20.000 Pa.
Das Standard-Spiralgehäuse der Ventilatoren besteht aus Stahlblech und ist mit einem korrosionsbeständigen Polyurethanlack geschützt. Die Laufräder der Ventilatoren sind dynamisch ausgewuchtet und mit vorwärts oder rückwärts gekrümmten Schaufeln ausgestattet. Die Laufräder bestehen aus Stahlblech oder Stahlblech, das mit einem korrosionsbeständigen Polyurethanlack geschützt ist.
Die industriellen Radialventilatoren von Ferrari sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Die Standardtemperatur der transportierten Luft liegt zwischen -20 °C und +60 °C. Der Hersteller liefert auch Ventilatoren in Sonderausführungen, insbesondere aus Corten, Edelstahl AISI304, AISI316 oder Creusabro 4800. Diese Materialien bieten einen viel größeren Anwendungsbereich und vor allem eine längere Lebensdauer.
Ein weiterer Vorteil, den wir nicht vergessen dürfen, ist die Temperaturbeständigkeit für den Dauerbetrieb mit transportierter Luft bis zu 450 °C. Konstruktiv sind die Temperaturbereiche der transportierten Luft so aufgeteilt, dass bis +220 °C ein Ventilator mit Direktantrieb nur mit einer Kühlscheibe am Spiralgehäuse verwendet werden kann, während für Temperaturen über +220 °C bis +450 °C bereits ein Ventilator mit Kupplungs- oder Riemenantrieb verwendet werden muss. Diese Konstruktionslösung schützt den Motor der Radialventilatoren vor der Strahlungswärme, die vom Spiralgehäuse ausgeht, da die Standard-Umgebungstemperatur von Elektromotoren bis +40 °C beträgt.
Ein weiteres wichtiges Konstruktionselement, das den Anwendungsbereich der Industrieventilatoren von Ferrari erweitert, ist die Ausführung gemäß der Explosionsschutznorm ATEX. Die Radialventilatoren können in explosionsgeschützter Ausführung gemäß der ATEX-Richtlinie für Drehstrommotoren und für die in der Norm EN 14986 definierten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Der Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 °C und +40 °C, der absolute Druck zwischen 0,8 und 1,1 bar. Ferrari-Ventilatoren können sowohl in explosionsgefährdeten Bereichen der Kategorie G (Gas) als auch D (Staub) in den Zonen 1 und 2 (Gas) oder 21 und 22 (Staub) eingesetzt werden.
Hier sind die Zonen aufgeführt, in denen Ferrari-Ventilatoren installiert werden können:
Gas:
- 2G IIB T2-T3-T4, Motor ExdIIB oder ExeII
- 2G IIB+H2 T2-T3-T4, Motor ExdIIC
- 3G IIB T2-T3-T4, Motor ExnA (nur für Zone 3G)
- 3G IIB+H2 T2-T3-T4, Motor ExnA (nur für Zone 3G)
Nicht leitfähiger Staub:
- 2D IIIB T125°C-T135°C-T195°CT295°C
- 3D IIIB T125°C-T135°C-T195°CT295°C
Leitfähiger Staub (obligatorischer Motor IP65):
- 2D IIIC T125 °C-T135 °C-T195 °C-T295 °C
- 3D IIIC T125 °C-T135 °C-T195 °C-T295 °C
Die industriellen Radialventilatoren von Ferrari haben noch einen weiteren Vorteil, der nicht bei allen Herstellern von Industrieventilatoren selbstverständlich ist, nämlich die Möglichkeit, Staub in die transportierte Luft zu mischen, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass ein Teil der Ferrari-Ventilatorenreihe ausdrücklich als Transportventilatoren bezeichnet wird, was unter anderem auch an der Form des Laufrads zu erkennen ist, das im Vergleich zu den standardmäßigen Radial-Laufrädern „offen” ist und weniger Schaufeln hat.
Einteilung der Radialventilatoren nach der Staubmenge in mg/m³ in der transportierten Luft:
- Luft ohne Staubanteile bis 50 mg/m³
- Luft mit geringem Staubanteil bis 150 mg/m³
- Luft mit mäßigem Staubanteil bis 500 mg/m³
- Luft mit hoher Staubkonzentration bis 5.000 mg/m³
- Transportventilatoren bis 50.000 mg/m³
Die Gesellschaft Ferrari Ventilatori liefert standardmäßig zu ihren Radialventilatoren Elektromotoren des brasilianischen Herstellers WEG, der mit einer über 50-jährigen Tradition zu den weltweit führenden Herstellern von Elektromotoren zählt. Auf Anfrage können jedoch auch Ventilatoren mit Elektromotoren der Firmen Siemens oder ABB mit einer Leistung von bis zu 630 kW geliefert werden.
Für explosionsgefährdete Umgebungen ist das Angebot an Motoren noch größer, wobei auch die Firmen CEMP oder SIMOTOP zur Auswahl stehen.
Alle Elektromotoren sind in den Ausführungen 230/400 V oder 400/690 V erhältlich und können mit einem Frequenzumrichter geregelt werden.
Position des Gehäuses der Radialventilatoren von Ferrari:

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